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NZZ Podium vom 5. September 2010

Eros – Inspiration der Künste

Ein Gespräch über das Ästhetische und die Liebe

Eros -Inspiration der Künste Copyright AKG

Die Macht des Eros zieht nicht nur die Geschlechter in ihren Bann. Sie ist auch vielfältig wirksam als Inspirationsquelle für die Schönen Künste. Musik, Literatur, Malerei, Plastik – was Liebe vermag und sie eingreift, wird hier immer wieder in Werken gespiegelt. Worauf beruht nun aber die Wirkung dieser ästhetischen Transformation? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich NZZ Podium vor dem Hintergrund des Generalthemas «Eros» bei LUCERNE FESTIVAL. Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff, der Pianist und Dirigent András Schiff sowie der Literaturwissenschaftler Peter von Matt diskutieren unter der Leitung von Martin Meyer. Das Einführungsreferat hält Peter von Matt.

NZZ Podium in Zusammenarbeit mit LUCERNE FESTIVAL



Ort
Luzerner Saal, KKL Luzern

Zeit
15.30 bis 17.30 Uhr

Türöffnung
14.30 Uhr
Tickets bestellen ab 7.April 2010
Preis der Karten: Fr. 30.-
Kartenverkauf LUCERNE FESTIVAL, Postfach, CH-6002 Luzern,
Tel. +(0)41 226 44 80, Fax +41 (0(41) 226 44 85,
http://www.lucernefestival.ch
Referent
Peter von Matt
 
Prof. Dr. Peter von Matt Literaturwissenschaftler, Zürich

Peter von Matt, geboren 1937, war von 1976 bis 2002 Ordinarius für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. 1980 Gastprofessur in Stanford, 1992/93 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Preise u. a. Kunstpreis der Stadt Zürich (2000), Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin (2006), Brüder Grimm-Preis der Universität Marburg (2007). Bücher u. a.: «Liebesverrat. Die Treulosen in der Literatur» (1989), «Verkommene Söhne, missratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur» (1995), «Die tintenblauen Eidgenossen. Über die literarische und politische Schweiz» (2001), «Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist» (2006).

Gesprächsteilnehmer
Sibylle Lewitscharoff Sibylle Lewitscharoff Schriftstellerin, Berlin

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart geboren, ist bulgarisch-deutscher Herkunft. Nach einem Studium der Religionswissenschaft in Berlin arbeitete sie zunächst in einer Berliner Werbe¬agentur. Seit 2000 lebt sie ebenda freie Schriftstellerin. Den Durchbruch erlebte Lewitscharoff 1998, als sie für den Roman «Pong» den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt. 2006 folgte der Kranichsteiner Literaturpreis, 2007 der Preis der Literaturhäuser und 2008 der Marie-Luise-Kaschnitz-Preis. 2009 wurde ihr für den Roman «Apostoloff» der Preis der Leipziger Buchmesse zugesprochen. Weitere Werke der Autorin sind u.a. «Der höfliche Harald» (1999), «Montgomery» (2003) und «Consummatus» (2006).

András Schiff András Schiff Pianist und Dirigent, Florenz

András Schiff, geboren 1953 in Budapest, gehört zu den massgeblichen zeitge-nössischen Pianisten. Als Schüler von Pál Kadosa, György Kurtág und Ferenc Rados studierte er an der Liszt-Akademie in Budapest, später bei George Malcolm in London. Hohe Reputation erwarb sich András Schiff als Interpret der Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann und Bartók, die er häufig in zyklischen Aufführungen präsentiert. Darüber hinaus musiziert er als Dirigent und Solist auch mit dem Philharmonia Orchestra London und dem Chamber Orchestra of Europe. Schiff wurde mit hohen internationalen Auszeichnungen bedacht, wie dem Bartók-Preis, dem Kossuth-Preis oder dem Bach Prize.

Gesprächsführung
Dr. Martin Meyer, Chef Feuilleton «Neue Zürcher Zeitung» Dr. Martin Meyer Chef Feuilleton «Neue Zürcher Zeitung»

Martin Meyer, geboren 1951 in Zürich, studierte Geschichte, deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Zürich. Seit 1974 ist er Redaktor im NZZ-Feuilleton, 1992 übernahm er dessen Leitung. Die Schwerpunkte seiner publizistischen Arbeit liegen in der Zeitanalyse, in der Literatur und Philosophie sowie in der klassischen Musik. Martin Meyer ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a. über Ernst Jünger, Thomas Mann sowie die Schweiz und Europa. Weitere Publikationen galten dem «Ende der Geschichte» und dem «Krieg der Werte».
LUCERNE FESTIVAL