NZZ-Podium vom 27. September 2012
Energie – woher, wofür?
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima stellt sich die Energiefrage mit neuer Dringlichkeit und Komplexität:
Angesichts des weltweit zunehmenden Energieverbrauchs gilt es zum einen, die zukünftige Versorgung sicherzustellen.
Angesichts des Risikos von Nuklearanlagen wiederum ist Sparen und ein baldiger Umstieg auf umweltschonende
Technologien angesagt. Und angesichts des sich abzeichnenden Klimawandels ist eine Abkehr von fossilen Brennstoffen
von Nöten. - Wie lassen sich diese in vielerlei Hinsicht widersprüchlichen Ziele unter einen Hut bringen? Wie
präsentiert sich die Situation bei den fossilen Energien: Ist der Oil-Peak bereits erreicht? Steht eine Renaissance
von Kohle und Gas bevor, und was bedeutet dies für das Klima? Wie steht es um die politische Abhängigkeiten von
autokratischen Regimes, in deren Hand sich die Energieschätze nicht selten befinden? Wie sieht es bei der Solar-,
Wind- und Gezeitentechnologe aus. Wird sie jemals effizient sein und einen bedeutenden Teil der Energiegewinnung tragen können? Schliesslich: Können wir es uns wirklich leisten, auf Atomkraft zu verzichten? Gehen Deutschland und
die Schweiz einen weisen oder einen naiven Sonderweg? Wie steht es eigentlich um die Sicherheit modernster
Reaktortypen? Und wie ist der Stand der Dinge bei der Kernfusion, deren Nutzung alle unsere Energieprobleme lösen könnte?
NZZ Foyer, Falkenstrasse 11, 8008 Zürich
Veranstaltungsort
Zeit
18.30 bis 20.15 Uhr
Türöffnung
18.00 Uhr
Tickets bestellen
www.nzzpodium.ch/tickets/
Die Platzzahl ist beschränkt.
|
Referent und Gesprächsteilnehmer noch nicht bekannt.
|
|
| Gesprächsführung | |
![]() |
Dr. Martin MeyerChef Feuilleton «Neue Zürcher Zeitung» Martin Meyer, geboren 1951 in Zürich, studierte Geschichte, deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Zürich. Seit 1974 ist er Redaktor im NZZ-Feuilleton, 1992 übernahm er dessen Leitung. Die Schwerpunkte seiner publizistischen Arbeit liegen in der Zeitanalyse, in der Literatur und Philosophie sowie in der klassischen Musik. Martin Meyer ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a. über Ernst Jünger, Thomas Mann sowie die Schweiz und Europa. Weitere Publikationen galten dem «Ende der Geschichte» und dem «Krieg der Werte». |


Das Thema des NZZ Podiums in ausgewählten Artikeln 

