NZZ Podium Russland vom 19. April 2007
Russland – neue Weltmacht?
Ein Land zwischen Aufbruch und Erstarrung
Russland stand über 80 Jahre lang unter dem Banner des Sowjet- kommunismus. 1991 führte die
wachsende Kluft zwischen Ideologie und Wirklichkeit zur Auflösung des Imperiums. Seitdem
durchläuft der flächengrösste Staat der Erde einen langwierigen Selbst- findungsprozess.
Vieles ist offen um Russland: Wie gut geht es den Russen? Wie stabil ist das Land, das
im Kaukasus Krieg führt? Zerbrechen die Kräfte der Zivilgesellschaft den Autoritarismus
der Macht? Wird Russland seine Energieressourcen als Waffe einsetzen? Wird sich Russland
Europa zuwenden oder seinen eigenen Weg suchen? – Fragen, auf die das NZZ Podium eingehen
wird.
Hier können Sie das Referat von Ulrich Schmid in der deutschen oder englischen Fassung ansehen.

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| Referent | |
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Ulrich SchmidOsteuropa Korrespondent «Neue Zürcher Zeitung» Ulrich Schmid, geboren 1954 in Zürich, ist seit 1987 Auslandredaktor bei der NZZ. Er war Korrespondent in Moskau (1991-1995), in Washington (1995-1999) und in Peking (1999-2002). Seit 2002 betreut er von Prag aus die Länder Ost- und Ostmitteleuropas. Schmid ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher. 1996 erschien «Gnadenlose Bruderschaften», eine Analyse der russischen Mafia. Daneben ist Ulrich Schmid erfolgreich mit zwei Romanen hervorgetreten: «Der Zar von Brooklyn» (2000) und «Aschemenschen» (2006). |
| Diskussionsteilnehmer | |
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Sonja MargolinaAutorin und Publizistin, Berlin Sonja Margolina, geboren 1951, studierte Biologie und Ökologie in Moskau. Seit 1986 lebt sie als freie Autorin und Publizistin in Berlin. 1992 publizierte sie ihr erstes deutschsprachiges Buch, «Das Ende der Lügen». 1994 erschien der Essay «Russland: die nichtzivile Gesellschaft», 2004 der Band «Wodka. Trinken und Macht in Russland». Sonja Margolina schreibt regelmässig für grosse deutsche Blätter sowie für das Feuilleton der NZZ zu russischen Themen. |
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Manfred SapperChefredaktor «Osteuropa», Berlin Manfred Sapper, Jahrgang 1962, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie in Frankfurt/Main, Siena und Moskau. Er promovierte mit einer Arbeit über «Die Auswirkungen des Afghanistankriegs auf die Sowjetgesellschaft». Seit 2002 ist Manfred Sapper Chefredaktor der Monatszeitschrift «Osteuropa» mit Sitz in Berlin. Er führt eine junge Redaktion, die mit Erfolg die grosse Tradition deutscher Osteuropa-Forschung fortführt und weiterentwickelt. |
| Moderator | |
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Martin MeyerChef Feuilleton «Neue Zürcher Zeitung» Martin Meyer, geboren 1951 in Zürich, studierte Geschichte, deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Zürich. Seit 1974 ist er Redaktor im NZZ-Feuilleton, 1992 übernahm er dessen Leitung. Die Schwerpunkte seiner publizistischen Arbeit liegen in der Zeitanalyse, in der Literatur und Philosophie sowie in der klassischen Musik. Martin Meyer ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a. über Ernst Jünger, Thomas Mann sowie die Schweiz und Europa. Weitere Publikationen galten dem «Ende der Geschichte» und dem «Krieg der Werte». |





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